Prostata · Aufenthalt

Ihr Aufenthalt – Tag für Tag

Was wann passiert, von der Aufnahme bis zur Entlassung.

  • Verweildauer

    5–6 Tage

    stationär, je nach Verlauf

  • Mobilisation

    Ab Tag 1

    mit Unterstützung der Pflege

  • Abschluss

    Gespräch

    mit dem Operateur vor der Entlassung

Ablauf

  1. Tag der Aufnahme

    Am Vortag oder am Morgen des Eingriffs – beides ist möglich, wir stimmen es mit Ihnen ab. Blutentnahme, EKG, körperliche Untersuchung, Aufklärungsgespräch mit der Anästhesie.

  2. Tag der Operation

    Sie sind nüchtern. Nach dem Eingriff kommen Sie in den Aufwachraum, danach zurück auf die Station. Am Abend ist leichte Kost möglich.

  3. Tag 1

    Die erste Mobilisation erfolgt mit Unterstützung der Pflege. Die Physiotherapie beginnt. Der Blasenkatheter bleibt.

  4. Tag 2

    Sie sind zunehmend auf den Beinen. Eine eingelegte Drainage wird entfernt, sobald sie nicht mehr gebraucht wird.

  5. Ab Tag 3

    Die Beweglichkeit nimmt weiter zu, die Naht zwischen Blase und Harnröhre heilt. Sie bereiten sich auf die Entlassung vor.

  6. Entlassung

    Nach fünf bis sechs Tagen. Vorher sprechen Sie noch einmal mit Ihrem Operateur. Der feingewebliche Befund wird gesondert mit Ihnen besprochen.

Der Tresen der OP-Vorbereitung auf dem Flur der Klinik; davor steht eine Person in blauer Bereichskleidung.

Die OP-Vorbereitung – meist kommen Sie schon einen Tag vor dem Eingriff zu uns.

Katheter und Zystogramm

Nach der Operation liegt ein Blasenkatheter, bis die Verbindung zwischen Blase und Harnröhre verheilt ist.

Vor der Entfernung wird immer ein Zystogramm angefertigt – eine Röntgenaufnahme der Blase mit Kontrastmittel. Erst wenn sie zeigt, dass die Naht dicht ist, kommt die Entfernung infrage.

Zeigt das Zystogramm keine Undichtigkeit und spricht ärztlich nichts dagegen, kann der Katheter noch vor der Entlassung entfernt werden. Das ist der angestrebte, aber nicht der garantierte Weg: Heilt die Naht langsamer, bleibt der Katheter länger – dann wird er nach einem erneuten Zystogramm entfernt. Wir entscheiden das nach Ihrem Befund, nicht nach dem Kalender.

Kontinenz und Potenz

Schon während Ihres Aufenthalts steht Ihnen eine spezialisierte Pflegefachkraft für Kontinenz und Potenz zur Seite. Sie zeigt Ihnen die Übungen, erklärt den Umgang mit dem Katheter und beantwortet die Fragen, die man auf der Visite oft nicht stellt.

Mehr dazu:Vor und nach der Operation.

Eine Pflegefachkraft und der Sektionsleiter besprechen auf dem Stationsflur gemeinsam Unterlagen auf einem Tablet.

Auf Station arbeiten Pflege und Ärzte eng zusammen – das Beckenbodentraining beginnt noch während des Aufenthalts.

Anschlussheilbehandlung

Die Anschlussheilbehandlung sollte während des stationären Aufenthalts beantragt werden.

Sprechen Sie uns in den ersten Tagen darauf an. Für den Antrag brauchen wir den Namen Ihres Rentenversicherungsträgers und Ihre Versicherungsnummer, bei privat Versicherten die Angaben zur Versicherung, bei Beamtinnen und Beamten zusätzlich die Beihilfestelle.

Mehr dazu:Vor und nach der Operation.

Kontakt

Fragen zum Aufenthalt?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir klären den Ablauf vorab mit Ihnen.

Sprechstunde

  • Mittwoch · 14:00 Uhr
  • Donnerstag · 08:30–16:00 Uhr

PD Dr. med. Sami-Ramzi Leyh-Bannurah. Termine über das Urologische Sekretariat.